Die Gründe für den Eintritt in unseren Verein haben sich in den fast 70 Jahren seines Bestehens nur wenig gewandelt. Es sind die Freude an der Bewegung und am gemeinsamen Sporttreiben, die Möglichkeit zum Gespräch mit anderen Flintbekern über die unmittelbare Nachbarschaft hinaus und nicht zuletzt auch die Geselligkeit. Es ist klar, dass in den Gründungsjahren dem spärlichen Raumangebot zur Sportausübung mehr Bedeutung hatte als heute. Ein großer Teil der Vereinsprotokolle jener Zeit ist gefüllt mit Planungsgesprächen für Stiftungs- und Julklappfeste, für Osterbälle, Pfingstbälle und Weihnachtsbälle. Orte dieser Festlichkeiten waren das Eiderschlösschen und Heitmann Gasthof. Selbst nach Vorstandssitzungen wurde damals häufig noch getanzt. Über Wohl und Wehe in einer Sparte entscheiden heute Spartenleiter/in und Spartenversammlung. Das Gefühl der Zusammengehörigkeit endet so verständlicherweise bei den meisten Mitgliedern an der Spartengrenze. Das erklärt sicher auch den nachlassenden Besuch bei Veranstaltungen des Gesamtvereins wie Vollversammlungen oder Stiftungsfeste, während die Feiern nach sportlichen Erfolgen oder Turnieren nach wie vor zu den Höhepunkten im Leben einer Sparte zählen. So sieht der Vorstand heute seine Aufgaben in der Koordination des Sportbetriebs, in der juristischen Vertretung und der Verwaltung des Mitgliederbestands. Das Beitraginkasso an der Haustür ist dem Bankabruf gewichen, das handgeschriebene Journal musste einem Personal Computer weichen und für die umfangreichen Verwaltungsaufgaben ist nebenberuflich eine Buchhalterin eingestellt worden. Auch bis heute ist es dem Verein gelungen seine Hauptaufgabe dem Breitensport zu widmen. Nicht die Leistung einiger weniger soll entscheidend sein. Darum wurde auch hier nicht über Spitzenleistungen Einzelner oder die Siege von Mannschaften in der Vergangenheit berichtet. [cool-timeline layout=”simple” animation=”none” date-format=”Y” icons=”NO” show-posts=”20″ skin=”clean”]